Freiberg ist eine Universitätsstadt und Bergstadt etwa in der Mitte des Bundeslandes Sachsen zwischen Dresden und Chemnitz.
Der gesamte historische Stadtkern steht unter Denkmalschutz.
Die Stadt, deren Geschichte eng mit dem Bergbau verbunden ist, entstand ab 1168/70. Im hohen Mittelalter war Freiberg die größte Stadt in der Mark Meißen und wichtiger Handelsstandort. Ihr Silberreichtum und die bedeutsame Münzstätte machten das Kurfürstentum Sachsen zu einem wohlhabenden Staatswesen. 1913 wurde der Silberbergbau erstmals komplett eingestellt. Mit dem Zweiten Weltkrieg bis 1969 gab es wieder verstärkt Bergbauaktivitäten zur Blei-, Zink- und Zinngewinnung. 1765 wurde die Bergakademie gegründet, eine der weltweit ältesten bergbautechnischen Hochschulen.
Einwohnerentwicklung
Im Januar 2010 hatte die Stadt 40.528 Einwohner.
| Jahr | Einwohnerzahl | Jahr | Einwohnerzahl | Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|---|---|---|---|
| vor 1471 | 4.845 | 1870 | etwa 21.600 | 1966 | etwa 48.400 |
| 1474 | 4.112 | 1880 | etwa 25.300 | 1972 | 50.549 |
| 1499 | 5.603 | 1885 | etwa 26.000 | 1984 | 50.964 |
| 1515 | 6.380 | 1890 | etwa 29.000 | 1988 | etwa 51.600 |
| 1533 | 8.480 | 1905 | etwa 30.600 | 2002 | etwa 44.533 |
| 1546 | 9.228 | 1910 | etwa 36.200 | 2003 | 44.105 |
| 1776 | etwa 7.800 | 1946 | 42.278 | 2004 | 43.683 |
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Freiberg

